Am 6. und 7. Juni 2026 fand in Pepinster (Belgien) der Ju-Jitsu Europacup statt. Das Turnier brachte Athletinnen und Athleten aus zahlreichen Nationen zusammen und bot den deutschen Startern ein stark besetztes internationales Teilnehmerfeld.
Auch Sportlerinnen und Sportler aus Sachsen-Anhalt stellten sich der internationalen Konkurrenz und konnten mit starken Leistungen überzeugen. Für einige Athleten war der Europacup zudem eine wichtige Gelegenheit, internationale Wettkampferfahrung zu sammeln und sich mit Sportlerinnen und Sportlern aus verschiedenen Nationen zu messen.
Erfolgreiche Starts und Medaillen
Besonders erfolgreich war Liddy Hanewald von Kooperation KSG Zeitz / SV Groitzsch und Seishin Weimar, die sich in ihrer Klasse den ersten Platz sichern konnte. Mads Wernicke und Ivan Balan erkämpften jeweils die Bronzemedaille. Weitere gute Platzierungen erreichten Oliver Müller mit Rang fünf und Theodor Bartsch mit Rang sieben.
Auch Ivan Balan vom 1. JJV Bushido Schönebeck e.V. konnte sich in der Klasse U18 Ju-Jitsu Fighting Male -69 kg den dritten Platz sichern.
Beim Europacup in Belgien standen die Sportler jedoch nicht als Gegner auf der Matte. Vielmehr ging es darum, gemeinsam den deutschen Ju-Jitsu-Sport zu vertreten, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu profitieren. Gerade solche Kooperationen zeigen, wie Vereinsgrenzen im Leistungssport sinnvoll überwunden werden können.
Auch die Sportler des SEISHIN Weimar konnten in Pepinster mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen. Jannik Koch und Frida Förster sicherten sich jeweils Gold. Julian Dürschmied gewann Bronze. Weitere Starterinnen und Starter wie Miriam Maganuco, Carla Scherwinski und Jil Langer sammelten wertvolle internationale Wettkampferfahrung.
Für Frida Förster war der Wettbewerb dabei ein besonderes Comeback: Nach einem Jahr Verletzungspause kehrte sie auf die internationale Wettkampfbühne zurück und konnte sich mit zwei Siegen direkt die Goldmedaille sichern.

Internationale Erfahrung als wichtiger Baustein
Neben den Medaillen und Platzierungen stand vor allem die sportliche Entwicklung im Mittelpunkt. Internationale Turniere wie der Europacup bieten den Athletinnen und Athleten die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Kampfstilen auseinanderzusetzen, Erfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln und die eigene Leistungsfähigkeit weiterzuentwickeln.
Der Europacup in Pepinster hat dabei einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein starkes Umfeld, gegenseitige Unterstützung und vereinsübergreifende Zusammenarbeit für die Entwicklung des Leistungssports sind.
Der Ju-Jitsu Verband Sachsen-Anhalt gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen und bedankt sich bei den Vereinen, Trainern, Betreuern und Unterstützern für ihren Einsatz. Einen Geburtstag gab es auch zu feiern.
Christian Zink























































