Erfolgreicher Auftritt bei der Ju-Jutsu Europameisterschaft in Heraklion (14.–21. März 2026)

Die Ju-Jutsu Europameisterschaft der Ju-Jitsu European Union, die vom 14. bis 21. März 2026 im griechischen Heraklion stattfand, wurde für den Landesverband Sachsen-Anhalt zu einem sportlichen Höhepunkt. Besonders überzeugend präsentierte sich die enge Wettkampf- und Trainingsgemeinschaft aus KSG Zeitz, SEISHIN Weimar und SV Groitzsch, deren Athletinnen und Athleten gemeinsam einen bedeutenden Anteil am deutschen Team stellten.

Zwei Europameistertitel 

Für die größten Erfolge sorgten zwei Goldmedaillen:

Liddy Hanewald (Kampfsportgemeinschaft SV Groitzsch mit KSG Zeitz und SEISHIN Weimar) krönte sich in der U18 bis 70 kg zur Europameisterin im Jiu-Jutsu. Nach Bronze bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr setzt sie damit ihren beeindruckenden Weg fort.

Michael „Micha“ Krebs (Kampfsportgemeinschaft SV Groitzsch mit KSG Zeitz und SEISHIN Weimar) gewann im Brazilian Jiu Jitsu (BJJ) der Masterclass 40+ bis 94 kg ebenfalls den Titel. Mit vier vorzeitigen Siegen gegen Ungarn, Frankreich, Rumänien und Gastgeber Griechenland dominierte er seine Konkurrenz eindrucksvoll.

Auch im Mannschaftswettbewerb zeigte die deutsche Nationalmannschaft eine starke Leistung. Nicolas Mogge (1. JJV Bushido Schönebeck) kämpfte mit voller Leidenschaft und Energie für sein Team und trug entscheidend dazu bei, dass Deutschland die Bronzemedaille in der Teamwertung gewann. Sein Einsatz auf der Matte war beeindruckend und ein großartiges Beispiel für Teamgeist und Zusammenhalt auf internationaler Bühne.

Erfolgreicher Nachwuchs im Brazilian Jiu Jitsu

Auch im Nachwuchsbereich gab es starke Ergebnisse:

Breite Leistungsdichte auf internationalem Niveau

Die Kampfgemeinschaft war mit insgesamt zehn Athletinnen und Athleten vertreten und stellte damit einen großen Teil des Nationalteams. Viele von ihnen nahmen erstmals an einer Europameisterschaft teil und konnten sich direkt in den Top 10 Europas platzieren.

Weitere Ergebnisse im Überblick:

  • Oliver Müller (KSG Zeitz) – Platz 5
  • Theodor Bartsch (KSG Zeitz) – Platz 7
  • Marc Hofmann (KSG Zeitz) & Jonas Kehr (KSG Zeitz) – Platz 7 im Duo-Wettbewerb der Senioren sowie weitere starke Auftritte im Nachwuchsbereich
  • Theo Wernicke (SV Groitzsch) – Platz 17
  • Miriam Maganuco (SEISHIN Weimar) – Platz 9 im Ju-Jitsu Fighting bei ihrer EM-Premiere
  • Jordan Wilsdorf (1. JJV Bushido Schönebeck) sammelte ebenfalls wertvolle internationale Wettkampferfahrung.

Teamarbeit als Grundlage des Erfolgs

Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der vereinsübergreifenden Zusammenarbeit. Durch gemeinsames Training und intensive Vorbereitung entsteht eine starke sportliche Einheit.

Die Athletinnen und Athleten investieren dabei viel Zeit und Disziplin – oft parallel zu Schule, Ausbildung oder Beruf. Trainingsumfänge von bis zu 16 Stunden pro Woche bilden die Grundlage für die Erfolge auf internationaler Ebene.

Stark war auch die Unterstützung von der Tribüne. Danke besonders an Marcel und Marcel.

Fazit

Mit zwei Europameistertiteln, einer Bronzemedaille im Nachwuchs sowie zahlreichen weiteren Top-Platzierungen zeigt sich der Landesverband Sachsen-Anhalt hervorragend aufgestellt. Wir danken dem DJJV für die Super Organisation.

Die Europameisterschaft in Heraklion hat eindrucksvoll bewiesen, dass die gemeinsame Arbeit der Vereine Früchte trägt – und dass die Athletinnen und Athleten auch in Zukunft auf internationalem Niveau konkurrenzfähig sind.

Text und Fotos Christian Zink

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar